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Winterprognose

Winter 09/10

Stand: 29. November 2009

Die statistische Winterprognose von
meteozurich.ch für die Monate Dezember 2009, Januar und Februar 2010 zeigt einen Trend zu überdurchschnittlichen Temperaturen. Mit mehr als 50% Wahrscheinlichkeit wird der Winter milder als 1.7 Grad im Mittel. Die zweit wahrscheinlichste Berechnung deutet mit mehr als 35% auf einen durchschnittlichen Winter mit mittleren Temperaturen zwischen 0.5 und 1.7 Grad. Ein kalter Winter mit gemittelt weniger als 0.5 Grad scheint mit nur etwas mehr als 10% Chance unwahrscheinlich.

Die Standardabweichung des statistischen Verfahrens für die Prognose für den Winter 2009/10 in Zürich war relativ klein, was die Aussagekraft der Vorhersage unterstützt.

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Winter-Temperaturmittel in Zürich

Klimanorm 1961-1990

0.3°C

Referenzperiode 1981-2008

1.1°C

1971-2000

1.0°C

1988-2009

1.5°C

Winter-Temperaturmittel in Zürich

2008/09

-0.3°C

2007/08

2.5°C

2006/07

3.9°C

2005/06

-0.9°C

Europäische, saisonale Vorhersagemodelle

Die dynamischen Vorhersagemodelle von MeteoSchweiz, DWD und MetOffice deuten ebenfalls einen eher milden Winter an.

Gemäss
MeteoSchweiz (Referenz: 1981-2008) stehen die Chancen bei 75%, dass der Winter gemittelt milder als 0.5 Grad ausfallen wird. Mit 45% Chance sogar milder als 2.2 Grad.
Laut
DWD (Referenz: 1961-1990) wird der diesjährige Winter in Mitteleuropa mit 85% Wahrscheinlichkeit durchschnittlich oder übertemperiert.
Das
MetOffice (Referenz: 1971-2000) erwartet mit 45% Wahrscheinlichkeit einen durchschnittlichen Winter. Ein kalter Winter ist mit rund 20% Chance unwahrscheinlich.


Die milde Winterwitterung dürfte aber nicht durch eine positive NAO-Phase zustande kommen. ( > siehe Winter-NAO). Im Gegenteil, es werden vermehrt negative NAO-Phasen erwartet. Die Westwinde schlaffen ab, stattdessen zeigen die Modelle ein Tiefdruckgebiet über dem Atlantik und ein mächtiges Hoch über Russland. Diese Konstellation dürfte den Winter prägen. In Osteuropa und Russland ist so ein kalter Winter zu erwarten. In Mitteleuropa sorgt hingegen das Tief über dem Atlantik für eine eher südlich gerichtete Strömung und somit für zu milde Winterwitterung.



Info zur Langfristprognose von meteozurich.ch

Die Langfristprognose von
meteozurich.ch beruht auf einem statistischen Verfahren.

Das Klima der letzten Monate wird mit den aufgezeichneten Klimadaten der letzten 150 Jahren verglichen. Übereinstimmungen werden erkennt und weiterverfolgt. Je mehr ähnliche Witterungsverläufe bereits in der Vergangenheit beobachtet wurden, desto besser wird die statistische Vorhersage.



meteozurich.ch
kann keine Gewähr auf die Langfristprognosen leisten.

Allgemeine Info zur saisonalen Vorhersage

Die Güte saisonaler Vorhersagen ist nach wie vor eingeschränkt. Die Modelle können die Realität nicht in ihrer ganzen Komplexität wiedergeben. So werden in den Modellen Vereinfachungen und Annäherungen eingesetzt. Vor allem in Mitteleuropa, wo das chaotische Hintergrund-Rauschen des vorherrschenden Klimas häufig die Modell-Signale überdeckt, sind saisonale Vorhersagen schwierig. Dies gilt insbesondere für unseren Winter ( > siehe NAO).


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