Goldener Oktober im Flachland: mehr Zufall als Regelfall

Vom 11.-20. Oktober herrschte in der Schweiz sonniges und mildes Bilderbuchwetter – sprich goldenes Oktoberwetter, oder sonniges Altweibersommerwetter? Abgesehen vom Nebel im Mittelland gab es zahlreiche Sonnenstunden und für die Jahreszeit hohe Temperaturen. Nach einem September, welcher im landesweiten Durchschnitt 1,6 Grad unter den Erwartungen blieb und der in den Bergen oberhalb von 2000 Meter mehrmals Schnee brachte, kamen die goldenen Oktoberwochen wie gerufen.

Langanhaltende Schönwetterphasen im Herbst werden Altweibersommer genannt. Der Altweibersommer ist einer der bekanntesten Witterungsregelfälle im jährlichen Wetterjahr. Gemäss MeteoSchweiz wird als Witterungsregelfall, auch Singularität genannt, eine an bestimmten Kalendertagen mehr oder weniger regelmässig auftretende Abweichung vom mittleren jährlichen Gang der meteorologischen Elemente bezeichnet. Gemäss Definition in der Literatur soll der Altweibersommer in Mitteleuropa fast regelmässig in der zweiten Septemberhälfte und Anfang Oktober auftreten (z.B. Meyers kleines Lexikon Meteorologie, 1987 oder Allgemeine Klimageographie, 1980). In der Schweiz hält sich der Altweibersommer jedoch nicht genau an diese Definition.

Weder Mitte noch Ende Oktober ist in Zürich, anders als in den Bergen, eine Häufung von Schönwettertagen ersichtlich.

Mitte Oktober

Falls der Altweibersommer regelmässig auftritt, muss dies in den historischen Wetterdaten ersichtlich sein, namentlich in der täglichen Dauer des Sonnenscheins. Erwartungsgemäss bringt der Altweibersommer viele Tage mit sonnigem Wetter. Ein Tag gilt als „heiter“ oder eben „schön“, wenn die Sonnenscheindauer 80 Prozent oder mehr erreicht. Das heisst, die Sonne darf von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nur zu einem Fünftel der Zeit von Wolken oder Nebel verdeckt werden. Auswertungen von MeteoSchweiz für die Wetterstation Davos zeigen eindrücklich, dass der Altweibersommer ein Mitte-Oktober-Phänomen ist. In der gesamten betrachteten Periode von 1901 bis 2015 zeigten die Tage vom 12. bis zum 17. Oktober am häufigsten schönes Wetter. Insbesondere waren der 12., und 13. sowie der 16. und 17. Oktober in mindestens 50 Prozent der Fälle, im langfristigen Durchschnitt also mindestens jedes zweite Jahr schön. An den übrigen Oktobertagen sowie im September war schönes Wetter sichtbar weniger häufig.

 

Altweibersommer gestern und heute

Der Altweibersommer hat sich im Laufe der Zeit terminlich und auch in seiner Ausprägung deutlich verändert. Zwischen 1901 und 1930 war der 11. und 12. Oktober in 60 Prozent der Jahre schön, der 16. und 17. Oktober gar in 67 bzw. 70 Prozent der Jahre. Der 13., 14. und 19. Oktober war im Durchschnitt jedes zweite Jahr schön. Zwischen 1931 und 1960 erreichte die Häufigkeit für Schönwetter vom 12. bis zum 16. Oktober 50 bis 60 Prozent. Es war die stabilste Schönwetterzeit in den Monaten September und Oktober. In der Periode 1961 bis 1990 zeigte der Oktober eine auffallend andere Charakteristik. Eine definierte mehrtägige Phase um die Monatsmitte mit häufig schönem Wetter ist nicht mehr erkennbar. Dagegen wurde Schönwetter in der zweiten Oktoberhälfte markant häufiger. Auch unter den heutigen Klimabedingungen ist der Altweibersommer im Oktober ein Thema, allerdings nicht mehr in der markanten Ausprägung wie in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. In der Periode der automatischen Messungen von 1981 bis 2015 ist vom 25. bis am 27. Oktober eine Häufung von Schönwettertagen zu finden, wie Auswertungen von MeteoSchweiz zeigen. Die einst klassische Schönwetterperiode zur Oktobermitte kommt in den letzten 35 Jahre hingegen nicht mehr zum Ausdruck.

Fehlanzeige im Flachland

Analysen der Schönwettertage im Herbst in Zürich zeigen hingegen ein ganz anderes Bild. Weder in den Klimaperioden des 20. Jahrhunderts noch unter aktuellen Klimabedingungen der letzten Jahre ist ein Altweibersommer im September oder Oktober ersichtlich. Anzeichen für einen Altweibersommer in Zürich zeigen sich noch am ehesten Anfang September. Zwischen 1931 und 1960 erreichte die Häufigkeit für Schönwetter vom 3. bis 6. September 40 bis 50 Prozent. In der Periode 1981 bis 2016 erreichen der 8. und 9. September eine Schönwetterquote von nahezu 50 Prozent. Vom Altweibersommer, welcher Mitte oder Ende Oktober in den Bergen auftritt, spürt das Flachland nichts. Grund ist der Nebel oder Hochnebel, welcher die Sonne im Herbst auch bei Schönwetterlagen länger verdecken kann.

In der Schweiz tritt der Altweibersommer also erst im Oktober auf und ist folglich gleichbedeutend wie der „Goldene Oktober“. So richtig zur Geltung kommt der Altweibersommer nur in Berglagen über dem Nebelmeer. Im Flachland sind weder Altweibersommer noch der „Goldene Oktober“ nachweisbar. Umso mehr lernen wir den diesjährigen Oktober zu schätzen.

> siehe auch MeteoSchweiz “Altweibersommer” 

Goldener Oktober im Flachland: mehr Zufall als Regelfall

Altweibersommer: heutzutage nur noch Mythos

Der Oktober gilt als Übergangsmonat vom Spätsommer in den Herbst. Die Vegetation verabschiedet sich vor der Winterruhe in milder Farbenpracht. Die sanfte, goldene Oktobersonne verliert täglich an Stärke und steht nur noch tief über dem Horizont. Während einer Schönwetterphase im Herbst lassen sich die Facetten des goldenen Herbsts am besten geniessen. Der Altweibersommer beschreibt diese ruhige und farbenfrohe Zeit und ist ein willkommener Witterungsregelfall mitten im Herbst.

Als Witterungsregelfall oder Singularität wird eine an bestimmten Kalendertagen mehr oder weniger regelmässig auftretende Abweichung vom mittleren jährlichen Gang der meteorologischen Elemente bezeichnet, wie MeteoSchweiz schreibt. Am deutlichsten zeigt sich der Altweibersommer in Berglagen über dem Nebelmeer. Während die Wahrscheinlichkeit eines Schönwettertages im September um 40 Prozent liegt, steigt diese um Mitte Oktober auf knapp 60 Prozent an, bevor sie Ende Oktober wieder bei rund 40 Prozent zu liegen kommt. Aus der Bestimmung der Schönwetterhäufigkeit an den Tagen der Monate September und Oktober in Davos wird klar, dass der Altweibersommer ein Oktoberphänomen ist. Die Tage vom 12. bis zum 17. Oktober zeigen in den Alpen am häufigsten schönes Wetter. Doch wie steht es um den Altweibersommer im Flachland? Und wie hat sich der Altweibersommer in den letzten Jahre unter veränderten Klimabedingungen verändert?

Altweibersommer am Zürichberg

Der Altweibersommer zeigt sich erfahrungsgemäss mit milden Temperaturen, Sonnenschein und trockenen Verhältnissen.

Bei den Temperaturen gibt es in der gesamten betrachteten Periode von 1901-2014 am Zürichberg kaum nachweisbare Signale. Erwartungsgemäss wird es von Anfang bis Ende Oktober im langjährigen Durchschnitt von Tag zu Tag ein wenig kälter. Eine kleine Abweichung (Singularität) zeigen nur die Tage vom 11. bis zum 13. Oktober, wo die Temperaturen im Durchschnitt an drei Tagen in Folge höher sind als noch am 10. Oktober. Der Altweibersommer dringt in Zürich temperaturtechnisch also nur ganz schwach durch. Ähnliches gilt für die Besonnung. Naturgemäss werden die Tage bis zum 21. Dezember immer kürzer, so dass auch die durchschnittliche Anzahl der Sonnenstunden im Oktober täglich abnehmen sollte. Dies trifft auch weitgehend zu. Eine schwache positive Abweichung zeigt sich in der Periode 1901-2014 an den Tagen vom 11. und 12. Oktober, die im Mittel wieder mehr Sonne erhalten als die Vortage. Auch bei den Niederschlägen zeigt sich kein klares Bild. Die Niederschlagsmengen zeigen über den ganzen Oktober hinweg deutliche Schwankungen. Mit viel Goodwill ist eine Reduktion der Regenmengen zwischen dem 10.-21. Oktober auch in der langjährigen Statistik der Wetterstation in Zürich ersichtlich. Der Altweibersommer ist in der langjährigen Klimatologie von Zürich also nur zu erahnen, am ehesten an den Tagen um den 12. Oktober, aber nicht fundiert ersichtlich. Dies war aber nicht immer so. Früher war die Singularität des Altweibersommers im Züricher Klima deutlich nachweisbar.

Auf den Altweibersommer war früher (1925-1954) in Zürich Verlass. Mitte Oktober gab es deutlich weniger Regen als zum Monatsanfang und -ende. Dieses Muster verschwand in der Periode 1955-1984. In den letzten 30 Jahren kehrte es zögerlich zurück.
Auf den Altweibersommer war früher (1925-1954) in Zürich Verlass. Mitte Oktober gab es deutlich weniger Regen als zum Monatsanfang und -ende. Dieses Muster verschwand in der Periode 1955-1984. In den letzten 30 Jahren kehrte es zögerlich zurück.

Altweibersommer im Wandel der Zeit

In den letzten 90 Jahren hat sich der Altweibersommer Zürcher Oktoberwetter sehr dynamisch im entwickelt. In der 30-jährigen Periode von 1925-1954 war dieser in Zürich an den Tagen vom 12.-20. Oktober deutlich zu erkennen. So sank in dieser Zeitspanne die durchschnittlich zu erwartende Regenmenge auf 1,5 mm ab. Vor und nach der Periode des Altweibersommers lag diese doppelt so hoch bei rund 3 mm. In den darauffolgenden 30 Jahren von 1955-1984 verschwand dieses Muster spurlos. Die Tage vom 12.-20. Oktober brachten nun gleich viel oder sogar mehr Niederschlag wie alle anderen Tage im Oktober. Auch in den letzten 30 Jahren (1985-2014) ist das alte Muster nicht wieder zurückgekehrt. Es gibt jedoch Anzeichen eines langsamen Comebacks. Dabei lassen sich zwei Phasen erkennen, eine erste vom 13. bis zum 18. Oktober und eine zweite vom 25. bis zum 28. Oktober, doch die Jahr-zu-Jahr-Schwankungen sind zu ausgeprägt, als dass ein stabiles neues Altweibersommer-Muster erkennbar wäre. Das gleiche Bild zeigt sich bei den Höchsttemperaturen. Während in der Periode vom 1925-1954 die Temperaturen zwischen dem 10.-21. Oktober konstant auf mildem Niveau verharrten, war dies in den darauffolgenden 30-jährigen Perioden nicht mehr zu erkennen. Vielmehr sinken die Temperaturen vom Monatsanfang bis Monatsende kontinuierlich schrittweise ab. Der Altweibersommer zeigte sich im früheren Zürich von 1925-1954 auch in der Besonnung. Die Tage vom 12.-20. Oktober brachten durchschnittlich deutlich mehr Sonne als die Tage vor und nach dem Altweibersommer. Während dieses Muster in der Periode 1955-1984 gänzlich verschwand, kehrte es in den letzten 30 Jahren zaghaft zurück.

Verlässliches Altweibersommer Mitte Oktober ist unter heutigen Klimabedingungen im Flachland also nicht mehr ersichtlich. Die Anzeichen einer Rückkehr des Altweibersommers sind jedoch zu erahnen. Etwas besser stehen die Chancen auf goldiges Herbstwetter in den Bergen, die ja nicht so weit von Zürich entfernt liegen.

Altweibersommer: heutzutage nur noch Mythos

Sieben wissenswerte Fakten zum Frühling

Die Vögel zwitschern. Die Sonne scheint von Tag zu Tag länger und stärker. Krokusse und Schneeglöckchen setzen bunte Farbtupfer in die braunen, kahlen Wiesen. Die ersten Störche  kehren aus ihrem Winterquartier Spanien zurück in die Schweiz. Die Zeichen sind eindeutig. Der Frühling steht vor der Tür. Meteorologisch beginnt der Frühling am 1. März und endet am 31. Mai. Sieben wissenswerten Fakten sollten sie über die anstehende Jahreszeit wissen.

1. Phänologischer Frühling

Im Frühling erwacht die Vegetation aus dem Winterschlaf. Mit dem Blühbeginn des Hasels beginnt der phänologische Frühling. Aufgrund des aussergewöhnlich milden Winters war dies heuer auf dem Zürichberg bereits am 13. Januar der Fall. Rund 3 Wochen früher als im langjährigen Mittel. Auch der Saisonstart der Erle hatte dieses Jahr einen zeitlichen Vorsprung. Um den phänologischen Frühling als Gesamtheit zu charakterisieren, werden von rund 80 Stationen des phänologischen Messnetzes von MeteoSchweiz zehn Phasen von neun Pflanzenarten beobachtet. So sind exemplarisch der Nadelaustrieb der Lärche oder die Blattentfaltung der Buche sowie die Blüte des Löwenzahns wichtig.

2. Schnee im Frühling?

Obwohl es scheint, dass der Winter vorbei ist, kann es auch im Frühling zu Schneefällen kommen. Im langjährigen Durchschnitt 1981-2010 treten in Zürich im März drei Tage mit Schneefällen auf. Im April ist es dann nur noch einer. Betrachtet man die Periode zwischen 1931 und dem letzten Jahr, so lag der mittlere Termin des letzten Schneefalls am 6. April. In jedem dritten Jahr fällt der letzte Schnee aber vor dem 25. März. Erstaunlicherweise konnte der letzte Schneefall aber auch in jedem dritten Jahr nach dem 15. April beobachtet werden. So auch im vergangenen Jahr, als es am 20. April zum letzten Mal schneite.

3. Märzwinter

Winterliche Verhältnisse in der ersten Märzhälfte sind selbst im Flachland ein fester Bestandteil des Schweizer Klimas, wie MeteoSchweiz schreibt. Aus Schneedaten für Zürich seit 1931 geht hervor, dass die durchschnittliche Schneehöhe gegen Ende Februar erwartungsgemäss geringer wird, bevor sie aber zwischen dem 5.-8. März aufgrund von neuen Schneefällen wieder sprunghaft ansteigt. Danach sackt die durchschnittliche Schneehöhe in Zürich rasant ab. Der Märzwinter kann deshalb zu den sogenannten Singularitäten gezählt werden. Eine Singularität ist ein Witterungsregelfall, der sich durch eine signifikante Abweichung des erwarteten Wetterablaufes auszeichnet. So gehört auch das Weihnachtstauwetter zu den Singularitäten.

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Die mittleren Schneehöhen 1931-2013 von Zürich zeigen den typischen Märzwinter Anfang Monat (linke Grafik). Die durchschnittliche tägliche Sonnenscheindauer zeigt, dass es anfang April häufig trüb ist (rechte Grafik). Datenquelle: ECA&D

4. Trüber Aprilanfang

Ein weiterer Witterungsregelfall ist anfangs April zu erkennen. In dieser Zeit sinken die langjährigen Tageshöchstwerte nach einem kontinuierlichen Steigerungslauf entgegen den Erwartungen wieder. So liegen die Höchstwerte Anfang April rund ein Grad tiefer, als noch Ende März. Ein Blick in die Wetterdaten zeigt, dass in dieser Periode auch die Sonne weniger lange scheint und es deutlich höhere Niederschlagssignale gibt, als in den Tagen davor und danach. Ein trüber Start in den April ist also der Regelfall.

5. Die Eisheiligen

Die Eisheiligen sind wohl der bekannteste Witterungsregelfall. Zu Unrecht, denn eigentlich sind die Eisheiligen klimatologisch nicht zu beweisen. Die Eisheiligen prophezeien einen Kälterückfall zwischen dem 11.-15. Mai. Jedoch ist ein solcher Kälterückfall in den Wetterdaten nicht auszumachen. Kälterückfälle kommen im Mai zwar immer wieder vor, jedoch sind diese gleichmässig über den Monat verteilt und treten jedes Jahr zu einem anderen Zeitpunkt auf. Häufig wurde es in der Zeit der eigentlichen Eisheiligen in den letzten Jahren sogar ungewöhnlich heiss, so dass sogar die Rede von den „Schweissheiligen“ war. Im Mai gibt es im langjährigen Durchschnitt drei Sommertage mit Höchsttemperaturen über 25 Grad. Diese treten aber häufiger Ende Monat auf.

6. Wärmere Frühlinge

Im Laufe der 1980er-Jahre erfolgte ein Temperatursprung zu deutlich höheren saisonalen Temperaturen. So haben sich die Frühlinge in Zürich in den letzten 50 Jahren um anderthalb Grad erwärmt! Nach einer langen Reihe übertemperierter Frühlinge wurde letztes Jahr der erste unterkühlte Frühling seit 25 Jahren beobachtet. Mit durchschnittlich 7,4 Grad war der Frühling in Zürich um 1,7 Grad kälter als der Referenzwert der Jahre 1981-2010.

7. Milder Frühling 2014?

Doch wie wird der anstehende Frühling? Erleben wir eine Rückkehr zu den warmen Frühlingen oder wiederholt sich die Geschichte des Vorjahres? Ein Jahr ohne Frühling wie im letzten Jahr scheint unwahrscheinlich. Aktuelle Berechnungen vom britischen Wetterdienst MetOffice und vom International Research Institute for Climate and Society zeigen eine Tendenz zu überdurchschnittlichen Temperaturverhältnissen im Frühling 2014. Jedoch gibt es auch Hinweise, dass der Frühling feuchter als normal werden könnte.

Von den letzten Schneefällen im März bis zu den ersten Sommertagen im Mai: Der Frühling bringt den Übergang vom Winter in den Sommer. Dieser Übergang ist aber nicht stetig sondern vielmehr ein Auf und Ab. Das wertvolle an der bevorstehenden Jahreszeit ist aber das Aufwachen und Erblühen der Vegetation in der wärmenden Frühlingssonne.

Sieben wissenswerte Fakten zum Frühling