Schon wieder ein Aprilsommer

Abweichung der Apriltemperatur in Grad Celsius vom langjährigen Durchschnitt der Periode 1981-2010. Der April 2018 brachte in Mittel- und Osteuropa deutlich zu warme Temperaturen und gehört hier zu den wärmsten seit Messbeginn. Quelle: Karsten Haustein

„Der April macht was er will“. Diese Floskel wird im vierten Monat des Jahres landläufig unzählige Male ausgesprochen. Meistens wird damit aber das „Aprilwetter“ gemeint, welches besonders wechselhafte Wetterperioden bezeichnet. Im April ist diese Wechselhaftigkeit besonders typisch. Der April 2018 war keineswegs wechselhaft, sondern zeichnete sich durch eine ausgesprochen stabile Schönwetterlage aus, welche praktisch durchwegs frühsommerliches Wetter brachte. Mit durchschnittlich über 13 Grad brachte der April 2018 Temperaturen, wie sie sonst erst im Mai zu erwarten sind. Der April macht eben was er will.

Einer der Wärmsten

Zürich erlebte 2018 den zweitwärmsten April seit Messbeginn 1864. Wenige Zehntelgrade wärmer war es zuvor nur im April 2007. Auf den Bergstationen der Alpennordseite war der April 2018 sogar der wärmste seit Messbeginn. Über die ganze Schweiz betrachtet, war es der zweitwärmste. Erstaunlich war vor allem die Beständigkeit des sehr milden und trockenen Aprilwetters. An 28 der 30 Apriltage stieg die Nachmittagstemperatur in Zürich auf 15 Grad oder höher. So viele milde Apriltage gab es zuvor nie in der Messreihe seit 1901. Verantwortlich dafür waren ausgeprägte Hochdruckgebiete, welche sich über Europa installierten. Mit lediglich fünf Tagen mit Niederschlag und äusserstbescheidenen Niederschlagsmengen von lediglich 15-20 Millimeter gehört der April 2018 in Zürich zudem zu den trockensten in der langjährigen Messreihe. Trockener war nur der April 2007, als in Zürich nur gerade 6 Millimeter Regen gemessen wurden. Das hochdruckbestimmte Aprilwetter sorgte entsprechend auch für sehr viele Sonnenstunden. Mit über 220 Sonnenstunden gehört der April 2018 in Zürich auch zu den zehn wärmsten seit Beginn des 20. Jahrhunderts.

Sommer im April

Der April 2018 startete noch recht kühl. Am 2. April wurde sogar nochmals eine Frostnacht mit einer Tiefsttemperatur von unter -1 Grad gemeldet. In Zürich sind im April zwei Frostnächte zu erwarten. Fröste bis Mitte April sind daher nicht aussergewöhnlich. Danach blieb der April bis Ende Monat deutlich übertemperiert. Insgesamt brachte der Aprilüber den ganzen Monat betrachtet Temperaturen wie im Mai. Die durchschnittlichen Nachmittagstemperaturen erreichten in Zürich einen Wert von über 20 Grad. Einen so hohen Durchschnittswert der Tageshöchsttemperaturen gab es seit Messbeginn 1901 in Zürich noch nie. Zum Vergleich: in einem April liegt der Durchschnittswert der Tageshöchsttemperaturen normalerweise bei knapp 14, im Mai bei 19 und im Juni bei 22 Grad. Der Steigerungslauf des Aprils 2018 mündete in eine frühsommerliche Phase vom 17.-25. April. In diesen neun Tagen wurden Temperaturen gemessen, welche erst im Juni zu erwarten sind. Zwischen dem 18.-22. April wurden in Zürich vier Sommertage in Folge mit Temperaturen über 25 Grad registriert. Ähnlich viele Sommertage gab es bisher nur im April 1968 und 2007. Wie intensiv die sommerliche Periode im April war, zeigt das mittlere Tagesmaximum über sieben Tage. Vom 18.-24. April 2018 erreichte diese Kenngrösse einen Wert von 25 Grad. Ein Vergleich mit allen Aprilmonaten seit 1901 zeigt, dass es nur im April 1968 eine noch wärmere Sommerperiode mit durchschnittlich 25,6 Grad gab.

Der April ist nicht mehr was er einmal war

Nach den kalten Februar und März wurde der frühsommerliche April 2018 von den meisten dankend „angenommen“. Wie extrem der diesjährige April aber eigentlich ausfiel, rückt dabei in den Hintergrund. Der April 2018 war in der Schweiz und in Zürich der zweitwärmste. Der April 2018 befindet sich dabei in guter Gesellschaft, denn die vier wärmsten Aprilmonate seit Messbeginn im Jahr 1864 wurden alle seit 2007 registriert. Die Top 4 wärmsten Aprilmonate erlebte die Schweiz also alle in den letzten 12 Jahren. Der „Aprilsommer“ wurde in den letzten Jahren alsoschon fast zum Regelfall. Anstatt wechselhaftes Aprilwetter gab es dann immer häufiger stabiles Frühsommerwetter. Angefeuert durch diese Aprilsommer erlebt der vierte Monat des Jahres einen regelrechten Temperatursprung. Im Mittel der letzten 20 Jahre erreicht der April in Zürich bereits eine Durchschnittstemperatur von 10 Grad. Dies entspricht einer Erwärmung um zweieinhalb Grad innert rund 40 Jahren.

Schon wieder ein Aprilsommer

Hälfte der UN-Erwärmungs-Limite durchschritten

Seit Jahren wird auf globaler Ebene „halbherzig“ versucht, es zu vermeiden: die globale Erwärmung nicht mehr als 2 Grad über das vorindustrielle Niveau ansteigen zu lassen. Und trotzdem ist die Welt 2015 bereits auf halbem Weg dort angelangt. Vier der fünf wichtigsten globalen Temperaturreihen durchschreiten in diesen Monaten die 1-Grad-Marke, wie eine neue Analyse zuhanden von New Scientist zeigt. Es verdichten sich zudem die Anzeichen, dass der vieldiskutierte Klima-Hiatus, also der Erwärmungsstopp seit 1998, vorüber ist und die globalen Temperaturen in den kommenden Jahren wieder stärker ansteigen. 2014 war global das wärmste Jahr, mindestens seit Messbeginn im Jahr 1880. Der globale Rekord wird aber nach aller Voraussicht nicht lange halten, denn das laufende Jahr 2015 dürfte noch ein gutes Stück wärmer ausfallen. Grund dafür ist ein sich anbahnendes El Niño-Ereignis im Pazifischen Ozean mit sehr warmem Oberflächenwasser im Pazifik. Lange wurde das “Christkind” vorhergesagt, nun ist es mit voller Wucht eingetreten und wird sich voraussichtlich auch noch länger halten. Schon zur Jahresmitte 2014 prognostizierten die Experten ein El-Niño-Ereignis spätestens zum Nordwinter 2014/15. Das letzte El-Niño Ereignis liegt nun schon über fünf Jahre zurück. Zwischen Juni 2009 und Mai 2010 wurden letztmals signifikant positive Abweichungen der Oberflächen-Wassertemperaturen (>0,5°C)  im tropischen Pazifik gemessen. Seitdem wechseln sich der “Normalfall” und die kühle La-Niña ab. Laut der Modellprognosen ist jedoch der Höhepunkt des derzeitigen El-Niño-Ereignisses wohl noch nicht erreicht. Demnach soll das Oberflächenwasser im Pazifik im Mittel auf etwa eine Temperaturanomalie von 2,2 Grad in den Monaten Oktober, November und Dezember 2015 steigen und im Anschluss nur langsam wieder absinken. Damit wäre es eines der stärksten El-Niño-Ereignisse seit systematischer Erhebung im Jahr 1950. Die globale Temperatur würde dadurch in dieser Periode kurzfristig um weitere 0,1 Grad angehoben werden.

Vier der fünf wichtigsten globalen Temperaturreihen überschreiten in diesen Monaten eine Erwärmung von mehr als 1 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Ziel wäre es die Erwärmung auf höchstens 2 Grad zu begrenzen.
Vier der fünf wichtigsten globalen Temperaturreihen überschreiten in diesen Monaten eine Erwärmung von mehr als 1 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Ziel wäre es die Erwärmung auf höchstens 2 Grad zu begrenzen.

„Auf halbem Weg zur Hölle“

Die UN-Klimakonferenz hat sich das Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf nicht mehr als 2 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu beschränken. Jedoch fehlt eine Einigung zur eindeutigen Definition des vorindustriellen Niveaus. Da einige der wichtigen globalen Temperaturreihen erst im Jahr 1880 beginnen, wird das vorindustrielle Niveau häufig mit der Periode 1880-1899 berechnet, jedoch wäre die die Zeitspanne 1850-1899 sinnvoller, da die 1880iger nach dem Ausbruch des Vulkans Krakatau kühler ausfielen. Die Hälfte dieser Erwärmungslimite von 2 Grad wird von den meisten wichtigen globalen Temperaturreihen in diesem Jahr erreicht. Denn die erste Jahreshälfte 2015 war global erneut rekordwarm. Verschiede Organisationen führen solche globalen Temperaturreihen. Die wichtigsten stammen von NOAA, NASA, UK Met Office Hadley Centre, BerkeleyEarth und der Universität von Delaware. Von diesen fünf aussagekräftigsten globalen Temperaturreihen werden vier sehr wahrscheinlich einen Durchschnitt im Jahr 2015 erreichen, der mehr als 1 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegt. Und schon in der Hälfte des Jahrhunderts könnte die 2-Grad-Marke durchschritten werden, denn der Erwärmungstrend dürfte in den kommenden Jahrzehnten wieder steiler nach oben zeigen, als noch zwischen 1998 und 2012, als sich die Atmosphäre nur mit 0,04 Grad pro Dekade erwärmte. In den kommenden Dekaden werden eher wieder Erwärmungsraten von rund 0,2 Grad pro 10 Jahre erwartet, wie beispielsweise zwischen 1984 und 1998 als sich die Erde um 0,26 pro Dekade aufheizte.

Ozeane voller Energie

Doch weshalb soll sich der sehr stark abgeflachte Erwärmungstrend der letzten Jahre (Klima-Hiatus) in den nächsten Jahren nicht fortsetzen? Ein Hauptargument dagegen kann im Pazifischen Ozean gefunden werden: in der Pazifischen Dekaden-Oszillation. Der nördliche Pazifik schwankt innerhalb von Jahrzehnten zwischen zwei dominierenden Mustern hin und her. Einmal ist er über Jahre hinweg stark unterkühlt, danach für viele Jahre deutlich übertemperiert. Während der kalten Phase kann er somit sehr viel Energie aus der Atmosphäre aufnehmen und in den tiefen der Meere speichern. Während der warmen Phase wird diese Wärmeaufnahme unterbunden. Im Gegenteil: der pazifische Ozean gibt dann sogar Wärme an die Atmosphäre ab und treibt die Oberflächentemperaturen in die Höhe. In den letzten Monaten hat sich gezeigt, dass die Pazifische Dekaden-Oszillation nach Jahren der negativen Phase nun in die positive Phase wechseln wird.

Der Pazifik beeinflusst das Weltklima in den nächsten Monaten und Jahren auf zwei Arten erheblich. So dürfte der sich aktuell aufbauende El Niño dazu führen, dass 2015 deutlich zum global wärmsten Jahr seit mindestens 1880 wird. Gleichzeitig sorgt eine sich abzeichnende positive Phase der Pazifischen Dekaden-Oszillation, dass sich die Welt in den kommenden Jahrzehnten wieder schneller erwärmt als in den 15 Jahren davor. Während das globale Klima stark durch den Pazifik gesteuert wird, sind die Auswirkungen des Pazifiks auf das Schweizer Klima weitgehend unklar und möglicherweise vernachlässigbar.

Die Schweiz erwärmt sich stärker als die Welt als Ganzes. Gegenüber dem vorindustriellen Niveau ist es in der Schweiz bereits 1,7 Grad wärmer. Im Rekordjahr 2014 war es sogar 2,7 Grad wärmer.

Schweiz erwärmt sich schnell

Nicht vernachlässigbar ist in der Schweiz jedoch die globale Erwärmung. Während sich die globale Temperatur bis heute um 1 Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau erhöhte, ist der Temperaturanstieg in der Schweiz schon deutlich weiter fortgeschritten. Daten von MeteoSchweiz belegen, dass das Temperaturmittel der letzten 20 Jahre in der Schweiz bereits um mehr als 1,7 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegt. Das Jahr 2014, das wärmste seit Messbeginn 1864, war sogar 2,7 Grad wärmer gegenüber dem vorindustriellen Niveau. Die Schweiz erwärmt sich also rund doppelt so schnell wie die Erde als Ganzes.

Hälfte der UN-Erwärmungs-Limite durchschritten

Erwärmungstrend etwas abgebremst

„Wenn du schnell gehen willst, geh alleine – wenn du weit gehen willst, geh mit anderen zusammen.“ An der vergangenen Klimakonferenz in Kopenhagen haben wir es verpasst, mit anderen zusammen zu gehen, doch genau das macht dieses afrikanische Sprichwort aus. Dass sich die globale Temperatur in den letzten Jahren nicht mehr ganz so stark erwärmte, wie in den Jahren zuvor, machte viele Entscheidungsträger unsicher. Gut möglich, dass mit neuen Wärmerekorden auf globaler Ebene im 2008 und 2009 die Klimaverhandlungen anders verlaufen wären. Die Skepsis gegenüber der globalen Erwärmung ist mit der seit gut dreijährigen Stagnation der Welttemperatur wieder angewachsen – grundlos, wie jeder Klimaforscher weiss.

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Kein linearer Anstieg
Trotz mehr Treibhausgasen in der Atmosphäre und voranschreitender globaler Erwärmung wird nicht jedes Jahr wärmer als das vorherige! Die Temperaturentwicklung ist vielmehr ein treppenförmiger Anstieg mit Phasen rascher Steigerung und mit Perioden der Stagnation. Diese werden durch die Überlagerung von anthropogenen, also vom Menschen verursachten, und von natürlichen Einflüssen hervorgerufen. Beispielsweise verharrt die Sonne seit 2007 in einer ungewöhnlich langen Phase niedriger Aktivität, so gelangt weniger Strahlung auf die Erdoberfläche als noch die Jahre zuvor. Zudem gab es in den letzten Jahren immer wieder Phasen mit starken La-Niña-Ereignissen. Eine Intensivierung der Meeresströmung im Pazifik, welche auf globaler Ebene kühlende Wirkung hat. Trotz solchen Faktoren konnte in den letzten Jahren kein Rückgang der globalen Temperatur beobachtet werden, die Temperaturkurve stagnierte auf dem hohen Niveau, welches vorher ohne diese kühlenden Einflüsse erreicht wurde. Phasen der Temperaturstagnation sind deshalb im Grunde ein Beweis für den anthropogenen Klimawandel! Auf globaler Ebene war die erste Dekade des 21. Jahrhunderts mit Abstand die wärmste seit Messbeginn.

Zürich: nochmals 0,5 Grad wärmer

Wie sieht es in der Schweiz, genauer gesagt in Zürich aus? Die Nullerjahre des 21. Jahrhunderts waren mit durchschnittlich 9,9 Grad in Zürich weitaus die wärmsten seit Messbeginn vor rund 150 Jahren. Gegenüber den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde es nochmals 0,5 Grad wärmer in Zürich. Seit den 70ern wurde es in Zürich insgesamt um 1,6 Grad wärmer. Das gleiche Bild zeigt sich für die ganze Schweiz. Dabei wir aber ersichtlich, dass der Erwärmungstrend etwas abgebremst wurde: konnten sich doch die 90er um 0,7 Grad gegenüber den 80ern erwärmen. Grund dafür war vor allem das Ausbleiben einer weiteren Zunahme der Wintertemperaturen in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts. Die Winter sind zwar heute 1 Grad milder als noch in den 80ern, doch die gesamte Erwärmung fällt auf die 90er-Jahre, welche um 0,9 Grad wärmer waren als die Winter der 80er. Die Nuller-Winter des 21. Jahrhunderts erwärmten sich gegenüber den 90ern mit 0,1 Grad kaum noch. Anders sieht das Bild im Frühling und Sommer aus, hier erwärmte sich die vergangene Dekade um rund 0,5 bis 0,6 Grad gegenüber der Vordekade. Seit drei Dekaden erwärmen sich die Frühlings-und Sommermonate deutlich, so dass sie heute rund 2 Grad wärmer sind als noch in den 70ern. So waren die Sommer damals durchschnittlich 16,3 Grad in Zürich, heute misst man 18,2 Grad. Die Frühlinge waren 7,8 Grad in den 70ern, heute erwarten wir 9,9 Grad. Die grösste Erwärmung fällt aber auch hier auf die 90er. Die Frühlingsmonate erwärmten sich in jenem Jahrzehnt mit 1,2 Grad gerade doppelt so stark, wie im vergangenen. Bereits in den 40ern waren die Frühlinge mit gemittelt 8,9 Grad während einem Jahrzehnt erstaunlich warm. Noch interessanter verhalten sich die Herbstmonate: Während die 80er um 0,9 Grad milder waren als die 70er, folgte eine Abkühlung um 0,3 Grad in den 90ern. In den letzten 10 Jahren erwärmte sich der Herbst aber wieder um markante 0,8 Grad, was der grössten jahreszeitlichen Erwärmung der letzten Dekade entspricht. So sind auch die Herbstmonate um 1,4 Grad wärmer als noch in den 70ern. Auch in der Schweiz wurde der Temperaturanstieg etwas abgebremst. Während Frühling und Sommer auf die oben erwähnten, globalen Mechanismen ansprechen, zeigt sich der Herbst unbeeindruckt. Die Stagnation der Wintertemperaturen könnte auf eine langfristige Veränderung der Nordatlantischen Oszillation zurückzuführen sein, welche sich auf natürliche Weise wieder in eine 20-jährige Ruhephase (negative Phase) bewegt. Das Jahr 2009 war dafür repräsentativ: nach einem ziemlich kalten Winter waren Frühling, Sommer und Herbst deutlich zu warm. Auch in diesem Winter ist die Nordatlantische Oszillation stark gestört und ruft kaum Westwinde hervor, dementsprechend kalt gestaltet sich das Winterwetter, auch auf dem Zürichberg.    

Erwärmungstrend etwas abgebremst